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Wie denken junge Menschen in Deutschland über den gesellschaftlichen Wandel, das Aufbrechen traditioneller sozialer Bindungen, veränderte Normen und neue Freiheiten? Diesen Fragen ist das Zukunftsinstitut von Matthias Horx im Auftrag der Heidelberger Lebensversicherung AG nachgegangen. Die Ergebnisse der in dieser Form bislang einzigartigen Trendstudie liegen nun vor: der Heidelberger Leben Trendmonitor 2011.
Unsere Gesellschaft verändert sich immer schneller. Individualisierung der Gesellschaft, Pluralisierung der Lebensstile, Auflösung klassischer Geschlechterrollen, Diskontinuität in Biografien: Diese und weitere gesellschaftliche Entwicklungen führen dazu, dass die Möglichkeiten, aber auch die Belastung und die Ansprüche, die an die Menschen gestellt werden, deutlich gestiegen sind.Unsere zentralen Fragen zu den Themen Lebensziele, Vorstellungen zum Zusammenleben, Einstellung zur Familie, Zukunftswünsche und -erwartungen, berufliche Vorstellungen sowie Vorsorgeverständnis richten sich an die Generation 16- bis 35-jähriger Frauen und Männer in Deutschland.
Grundlage der Studie bildeten im ersten Schritt die Auswertung von Statistiken und demografischen Erhebungen sowie verschiedene vorangegangene Studien zu Megatrends, zum Wertewandel und zu soziokulturellen Entwicklungen. In einem zweiten Schritt erfolgte eine deutschlandweite repräsentative Bevölkerungsumfrage von insgesamt 1.020 Personen im Alter zwischen 16 und 35 Jahren.
16- bis 35-Jährige wollen unabhängig sein – und gesundJunge Menschen wollen unabhängig sein. Sie wollen ihr Leben selbst gestalten und eigenständige Entscheidungen treffen. Wichtiger als Unabhängigkeit ist für sie im Leben nur Gesundheit. Die galt lange Zeit als „Senioren-Thema“, doch der Heidelberger Leben Trendmonitor 2011 belegt genau das Gegenteil. Gesundheit steht für junge Menschen an erster Stelle! Denn die Achtsamkeit für körperliches Wohlbefinden ist längst gesellschaftlicher Mainstream geworden. Wir leben in einer Gesundheitsgesellschaft, in der der eigene Körper nicht mehr „Sorgenkind“ ist, sondern vor allem Genussfaktor und Statussymbol.
„Welche Dinge sind für Sie persönlich besonders wichtig und erstrebenswert?“
16- bis 35-Jährige haben ein langes und ereignisreiches Leben vor sichAuch diesem gesteigerten Bewusstsein für die eigene Gesundheit ist zu verdanken, dass die Lebenserwartung in Deutschland (wie in allen Industrieländern) steigt. Trotz scheinbar apokalyptischer Schlagzeilen von „Alco-Pops“ und „Komasaufen“ sind Alkohol-, Zigaretten- und Drogenkonsum bei jungen Deutschen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Junge Menschen heute haben ein besonders langes, aber auch ein besonders ereignisreiches Leben vor sich. Die Möglichkeit, individuelle Lebensentscheidungen zu treffen, die Multioptionalität in Bezug auf Wohnort, Partner und Arbeitsplatz macht die Biografie zur „Multigrafie". Die Multigrafien junger Menschen sind von Brüchen, Neuanfängen und vielen eigenverantwortlichen Entscheidungen geprägt. Gerade in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehen Wunsch und Wirklichkeit oft stark auseinander.
„Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass Sie im Laufe Ihres Lebens…?“
16- bis 35-Jährige wollen nicht unbedingt heiraten, aber KinderDie Ehe ist keine zwingende Vorrausetzung mehr, um Kinder zu haben. Familie ist aber nach wie vor ein zentrales Lebensziel junger Menschen, denn sie ist nicht nur ein sicherer Hafen in oft chaotischen und schwierigen Lebensumständen, sondern auch ein Projekt mit dem Ziel des privaten Lebensglücks. Die bürgerliche Kleinfamilie hat dabei ihre Strahlkraft als Ideal noch nicht verloren; sie wird angestrebt, aber nicht um jeden Preis. Deshalb verschiebt sich die Familiengründung auch in den einzelnen Biografien immer weiter nach hinten.
„Wie viele Kinder möchten Sie haben?“
„Einstellungen zum Thema Familie“
16- bis 35-Jährige finden Selbstverwirklichung wichtiger als GeldWenn junge Menschen arbeiten, möchten sie lieber viel lernen als viel verdienen. Selbst im Wohlstand aufgewachsen, haben die Lebensziele junger Frauen und Männer weniger mit materiellem Reichtum, sondern mehr mit Lebensqualität zu tun. Geld ist ein Mittel zum Zweck, kein Zweck an sich. Diese Einstellung prägt auch das Arbeitsleben der jungen Generation: Der Deal der alten, industriegesellschaftlichen Arbeitswelt – Tausch von Zeit gegen Geld – funktioniert nur noch eingeschränkt. Eine gute Arbeitsatmosphäre, persönliche Sinnstiftung und der Wissenserwerb werden wichtiger als ein hohes Gehalt.
„Was ist Ihnen an Ihrer beruflichen Tätigkeit wichtig?“
16- bis 35-Jährige verlassen sich auf ihre Familie und FreundeDie eigene Familie und der Freundeskreis bieten Orientierung bei der schwierigen Gestaltung des eigenen Lebens. Gerade in kritischen Situationen wird die Familie zum unumstößlichen Bollwerk. Institutionelle Absicherung, also staatliche und private Vorsorgemodelle, spielt in der Vorstellung der jungen Leute eine eher geringe Rolle.
„Sollten Sie einmal in eine Notlage geraten, auf wen oder was, glauben Sie, könnten Sie sich dann am ehesten verlassen?“
Die Bedeutung der Ergebnisse des Heidelberger Leben Trendmonitors 2011 lässt sich unter dem Stichwort „Lebensqualität“ zusammenfassen. Lebensqualität ist das entscheidende Kriterium für die Werte, Ziele und Einstellungen der jungen Generation. Gerade in Bezug auf das Thema Altersvorsorge ist zu bedenken, dass die Versicherungskunden von morgen nicht nur auf materielle Absicherung Wert legen, sondern auf ein ganzheitlich gutes Leben.
Folgende Presseinformationen haben wir zu diesem Thema an deutsche Medien verschickt:
Der Heidelberger Leben Trendmonitor 2011 wird Ihnen kostenlos als Download angeboten. Bitte verwenden Sie als Verweis auf die Studie in Artikeln, Präsentationen oder sonstigen Publikationen die Bezeichnung „Heidelberger Leben Trendmonitor 2011“. Alle Rechte liegen bei der Heidelberger Lebensversicherung AG.
Wenn Sie weitere Fragen rund um den Heidelberger Leben Trendmonitor 2011 haben, so wenden Sie sich bitte an:
Thomas Klein (Head of Marketing)Tel.: +49 (0)6221 872 2238E-Mail: thomas.klein(at)hlcm.de
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Tel.: +49 (0) 6221 872 2238Mobil: +49 (0) 172 725 2056E-Mail: thomas.klein(at)hlcm.de